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Blitzschutz für Ihr Zuhause: So schützen Sie Router, Smart Home und Datenleitungen vor Überspannungsschäden

Gewitter gefährden moderne Haustechnik wie Router, Telefonanlagen und Smart Home-Geräte durch Überspannung. Während das einfache Ziehen des Steckers wichtig ist, sind umfassendere Schutzmaßnahmen wie Blitzableiter und Überspannungsschutz in der gesamten Elektroinstallation notwendig. Besonders kritisch sind Daten- und Telefonleitungen, die einen eigenen Schutz erfordern, und die Installation .

6. Mai 2026Tobias WeidemannLive Redaktion
Smarthome bei Gewitter: So schützt du Router und Netzwerktechnik

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Gewitter gefährden moderne Haustechnik wie Router, Telefonanlagen und Smart Home-Geräte durch Überspannung.
  • Während das einfache Ziehen des Steckers wichtig ist, sind umfassendere Schutzmaßnahmen wie Blitzableiter und Überspannungsschutz in der gesamten Elektroinstallation notwendig.
  • Besonders kritisch sind Daten- und Telefonleitungen, die einen eigenen Schutz erfordern, und die Installation .

Stecker ziehen bei Gewitter? Das reicht nicht aus – insbesondere Router und Telefonanlage sowie Smarthome-Devices sind gefährdet. Blitzschutz und Überspannungsschutz sind eine gute Investition.\r \r In den Sommermonaten gibt es statistisch gesehen die meisten Gewitter – übrigens in Süddeutschland deutlich mehr als im Rest der Republik.

Schon als Kind haben wir gelernt, dass wir bei Blitz und Donner zumindest den Stecker am Fernseher, die Antenne und die Verbindung zur Telefonleitung trennen sollten. Doch gilt das überhaupt noch?

Und was ist mit anderen Geräten, speziell den heute in vielen Haushalten verfügbaren Smarthome-Geräten, die in vielen Fällen sogar unter Putz verlegt sind und teilweise gar nicht so einfach vom Netz getrennt werden können?\r \r Insgesamt verursachen Blitze und Gewitter, das haben Versicherer errechnet, in Deutschland jährlich einen Schaden 400 Millionen Euro.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entstand

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entstand 2017 je Blitzeinschlag im Schnitt ein Schaden von 840 Euro.\r Innerer und äußerer Blitzschutz ergänzen sich\r Blitze haben eine Stromstärke 20.000 Ampère, der normale Strom kommt dagegen auf maximal 16 Ampère. Schäden sind da vorprogrammiert. Diese können zum einen durch Überspannung entstehen.

In diesem Fall schlägt in der Nähe des Hauses ein Blitz ein, dessen hohe Spannung Elektrogeräte zerstören kann, hauptsächlich wenn diese miteinander vernetzt sind, wie dies heute mehr denn je der Fall ist.

Schutz versprechen entsprechende Überspannungsschutzgeräte sowie Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz.\r \r Doch Tests haben gezeigt, dass diese oftmals nicht halten, was sie versprechen, und so hauptsächlich bei komplexeren IT-Geräten Schäden dennoch nicht ausgeschlossen sind.

Moegliche Anwendungen

Du solltest daher, sofern möglich, die Geräte vom Stromnetz trennen – das gilt also immer noch wie früher.\r \r Ansonsten können Blitzschäden aber auch durch den direkten Einschlag in Häuser Schäden verursachen. Hier können im schlimmsten Fall Brände und Explosionen entstehen. Als Gegenmittel kann hier der Blitzableiter fungieren, der in jedem Fall zu empfehlen ist (aber nur bei bestimmten Gebäuden vorgeschrieben ist).

Dabei wird die Energie des einschlagenden Blitzes durch eine Leitung in den Erdboden geführt.\r Überspannungsschutz senkt Versicherungsbeiträge\r Auch wenn aufgrund der schwerer brennenden verbauten Materialien Blitzeinschläge heute seltener Brände verursachen, können die gesamte Elektroinstallation sowie entsprechende angeschlossene Geräte beschädigt werden.

Daher ist sowohl der klassische Dachblitzableiter als auch ein Überspannungsschutz in der Elektroninstallation zu empfehlen. Klingt teuer, macht sich aber auch mittelbar über gegebenenfalls niedrigere Beiträge zur Brandschutz- oder Hausratversicherung bemerkbar. Du solltest übrigens bedenken, dass die Elektrogeräte selbst nur ein Teil des Schadens sind.

Moegliche Anwendungen

In der Regel decken Versicherungen nämlich zwar den Wiederbeschaffungswert ab, nicht aber die Datenrettungsmaßnahmen, etwa bei einem Server oder NAS, dessen Speichermedien danach unbrauchbar sind.\r \r Du solltest sowohl das Stromnetz als auch das Daten- und Telefonnetz in eine solche Schutzstrategie einbinden.

Denn Letztere können Überspannung noch deutlich weiter übertragen als das Stromnetz, weil im Gegensatz zum Stromnetz ein Überspannungsfilter sogar kontraproduktiv für die Performance der Telefon-, DSL- beziehungsweise Koaxial-Leitung ist. Der Grund: Ein Überspannungsfilter in einer Kabel- oder DSL-Leitung würde die Bandbreite stark beschränken, da er die Frequenzen zu stark filtert und das Signal dämpft.

Das ist übrigens der Grund, warum du auch heute noch vor allem Fernseher und Satellitenanlagen, aber auch Router und Telefonanlagen besonders berücksichtigen solltest (und infolgedessen besser vom Netz trennst).\r Smarthome-Devices brauchen besonderen Schutz\r Kompliziert ist es auch, einen Schaden Geräte sind oft fest verbaut. Doch auch hier lässt sich Überspannungsschutz nachrüsten.

Smarthome-Devices wie digitale Außenkameras, Sensoren zur

Smarthome-Devices wie digitale Außenkameras, Sensoren zur Temperaturmessung und Heizungssteuerung sowie Rollladensteuerung und Schalteinheiten sind dabei auch dann geschützt, wenn sie fest verbaut sind.

Problem dabei ist allerdings die Umsetzung: Diese sollte schon aus haftungstechnischen und versicherungstechnischen Gründen ein zertifizierter Fachmann übernehmen.\r \r Dieser Artikel wurde ursprünglich am 15.08.2026 veröffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verfügung gestellt.

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Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
t3n
Originaltitel
Smarthome bei Gewitter: So schützt du Router und Netzwerktechnik
Canonical
https://t3n.de/news/smarthome-router-gewitter-schutz-1390397/
Quell-URL
https://t3n.de/news/smarthome-router-gewitter-schutz-1390397/

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