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Mercedes-Vertriebler drängen auf Benzinmotor im neuen G-Klasse

Die Aufschlüsselung Die Aufschlüsselung Mercedes plante ursprünglich, die kleinere G-Klasse ausschließlich als Elektrofahrzeug zu verkaufen. Händler in den Vereinigten Staaten bestanden jedoch darauf, dass auch Verbrenner angeboten werden sollen.

21. Mai 2026RedaktionLive Redaktion
Dealers Pressured Mercedes To Put Gas Engines In The Baby G-Class

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Die Aufschlüsselung Die Aufschlüsselung Mercedes plante ursprünglich, die kleinere G-Klasse ausschließlich als Elektrofahrzeug zu verkaufen.
  • Händler in den Vereinigten Staaten bestanden jedoch darauf, dass auch Verbrenner angeboten werden sollen.
  • Zudem spielte die ungleiche Verbreitung fast 50.000 verkauften Einheiten im Jahr 2025 erlebte der bewährte G-Klasse sein bestes Jahr seit der Markteinführung des renommierten Geländewagens Ende der 1970er Jahre.

Mercedes bereitet sich nun darauf vor, den kommerziellen Erfolg des Geländewagens mit einem sogenannten „Little G" zu nutzen – einem kompakteren Modell, das das Wesen seines größeren Bruders einfängt und zu einem niedrigeren Preis angeboten wird. Lange war es her. Die deutsche Luxusmarke hatte das Modell bereits vor fast drei Jahren erstmals angedeutet.

Kürzlich wurde ein getarnter Prototyp in der Nähe des Nürburgrings gesichtet, der genau so aussah, wie man es erwartet: als 75-prozentige Version des voll ausgestatteten G. Obwohl das Testfahrzeug rein elektrisch war, hat Mercedes nun bestätigt, dass auch ein Verbrennungsmotor unter der Haube zum Einsatz kommen wird.

US-Händler spielten letztlich eine aktive Rolle dabei, Mercedes davon zu überzeugen, Benzinmotoren in das Modellangebot aufzunehmen. Mercedes gibt den Händlern, was sie wollen.

Einordnung fuer Autofahrer

In einem Gespräch mit Automotive News bestätigte Michael Schiebe, CEO, dass Händler in Nordamerika ein entscheidender Faktor für die Entscheidung zur Entwicklung einer Verbrenner-Version waren: „Das klare Feedback unserer US-Händler, das wir eingeholt haben, war: Wir brauchen eine ICE-Version. Wir sagten: ‚Ja, okay. Wir bringen eine ICE-Version rein.

Sie muss genügend Leistung haben, und das wird definitiv passieren.'“ Allerdings ist dies nicht die ganze Geschichte. Mercedes erkannte, dass eine ungleiche Verbreitung ät der kleinen G-Klasse in der Welt mindern könnte, in denen die Ladeinfrastruktur noch unzureichend ausgebaut ist.

Für potenzielle Kunden, die sich Sorgen um Reichweitenangst machen, wird das mit Benzin betriebene Modell die Befürchtung vor leerem Tank beseitigen. Obwohl Mercedes sich bisher geweigert hat, Details zum verkleinerten G-Klasse-Modell preiszugeben, hat der Unternehmenschef bestätigt, dass es sich um eine „vollständig neue Entwicklung" handelt.

Dealers Pressured Mercedes To Put Gas Engines In The Baby G-Class
Dealers Pressured Mercedes To Put Gas Engines In The Baby G-Class

Diese Aussage deutet darauf hin,

Diese Aussage deutet darauf hin, dass weder die bestehende G-Klasse-Architektur noch die neue CLA-Plattform zum Einsatz kommen werden.

Fotos: Mercedes-Benz Fotos: Mercedes-Benz Es wird ein echter G-Klasse sein Der ehemalige Chief Technology Officer (CTO) Markus Schäfer erklärte, das Fahrzeug werde „so authentisch wie möglich" gestaltet sein, was darauf hindeutet, dass es ein Längsträger-Chassis mit echter Geländetauglichkeit erhalten wird.

Laut Gerüchten wird die neue G-Klasse-Variante eine Länge 173,2 Zoll (4,4 Metern) aufweisen, und der Prototyp bestätigt zudem, dass das hintere Reserve Rad beibehalten wird. Der kleinere G-Klasse soll nächstes Jahr in den Verkauf gehen, wobei jedoch unklar bleibt, ob das Benzinmodell ügbar sein wird.

Technik und Auswirkungen

Da die ICE-Version anscheinend nachträglich entwickelt wurde, könnte Mercedes das Elektrofahrzeug zuerst auf den Markt bringen und den Verbrenner später als abgeleitetes Modell hinzufügen. Kleines Teaserbild der Mercedes G-Class (rechts). Foto von: Mercedes-Benz.

Einschätzung von Motor1: Mercedes hat die richtige Entscheidung getroffen, die petite G-Class auch für Verbrenner zu adaptieren. Die ICE-Version wird voraussichtlich günstiger sein und wahrscheinlich eine breitere globale Akzeptanz finden als das Elektrofahrzeug.

Die Nachfrage nach letzterem könnte durch eine noch ausbaufähige Ladeinfrastruktur begrenzt sein, während der benzinbetriebene Bruder mit diesem Problem nicht konfrontiert sein wird. Angesichts des enormen Erfolgs der großen G-Class entwickelt sich ihr kleiner Bruder zu einer weiteren Geldmaschine für den Dreispitz.

Da wir nun wissen, dass Mercedes auch eine ICE-Version anbieten plant, würden wir nicht überrascht sein, wenn sie am Ende sogar mehr verkauft als ihr größeres Gegenstück. Ein drittes G-Class-Modell ist unterwegs: Der neue Mercedes G-Class Cabriolet ist fast da.

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