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Ken Levine setzt sich für Blizzards Philosophie ein: Realismus kostet mehr und verzögert Releases.

BioShock-Schöpfer Levine wurde Icons-Reihe interviewt und äußerte sich zu dem zeitlosen Streit zwischen realistischen und stilisierten Grafiken.

13. Mai 2026Alessio PalumboLive Redaktion
Ken Levine setzt sich für Blizzards Philosophie ein: Realismus kostet mehr und verzögert Releases.

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • BioShock-Schöpfer Levine wurde Icons-Reihe interviewt und äußerte sich zu dem zeitlosen Streit zwischen realistischen und stilisierten Grafiken.
  • Levine ist der Ansicht, dass der Einsatz für realistische Grafiken teuer ist und zudem nicht so gut altert wie ein eher stilisierter Ansatz.
  • „Ich glaube, wir waren noch nie ein Unternehmen, das dachte: ‚Oh mein Gott, wir brauchen die neueste und beste Technologie.' Im Bereich der Grafikrenderung waren wir noch nie ein Unternehmen, das auf Ultrarealismus setzte – mit Ausnahme 4 – und haben in unseren Spielen nie wirklich versucht, Ultrarealismus zu erreichen.

Es ist teuer, und es altert nicht so gut wie eher stilistische Ansätze, denn BioShock sieht nach wie vor gut aus, weil es nicht darauf abzielte, jedes Schraube und jede Mutter hyperrealistisch zu rendern. Es wirkte realistisch, aber eher stilisiert.

Ich denke, wenn man den richtigen Kunstleiter und den richtigen Ansatz hat, muss man nicht ständig an der technologischen Spitze sein." Selbst das, was wir mit Judas tun, und all diese narrativen Elemente, die wir umsetzen, sind nicht CPU-intensiv. Es ist arbeitsintensiv auf unserer Seite, und bei Baldur's Gate ist es genau dasselbe. Dahinter steckt einfach eine enorme Menge an Arbeit.

Nichts davon war besonders technologisch anspruchsvoll, oder? Es handelte sich lediglich um Milliarden, die verwaltet und durchdacht werden mussten – wofür ich den Kollegen meinen Hut nehm, denn sie haben eine hervorragende Arbeit geleistet –, aber das stellt keine technologische oder hardwarebedingte Herausforderung dar. Es ist eine ingenieurtechnische und gedankliche Herausforderung.

Levines Argumentation ist sicherlich keine neue;

Levines Argumentation ist sicherlich keine neue; Blizzard Entertainment beispielsweise ist bekannt für seinen stilisierten Kunststil, der sich extrem gut bewährt, wie World of Warcraft zeigt. Auch Levines nächstes Spiel Judas (angetrieben ) scheint stilisierte visuelle Elemente aufzuweisen.

Angesichts seiner Aussage ist es unwahrscheinlich, dass er fortschrittliche Technologien wie Path-Tracing-Unterstützung bereitstellen wird. Übrigens, im Gespräch mit IGN erklärte er auch, warum Judas so lange dauert: Der Grund für die lange Entwicklungszeit hat nichts mit Render-Technologie oder ähnlichem zu tun.

Ken Levine Sides With Blizzard’s Philosophy Over Cutting Edge Tech, Warning Realism Costs More and Dates Faster
Ken Levine Sides With Blizzard’s Philosophy Over Cutting Edge Tech, Warning Realism Costs More and Dates Faster

Es ging vielmehr darum, das System zu entwickeln – ein narratives Lego-System, das modulare Elemente dynamisch zur Laufzeit kombiniert, um Geschichten zu erschaffen, die sehr reaktiv auf die Spieleraktionen eingehen. Wir besaßen zwar die Technologie, mussten aber herausfinden, wie man darauf eine Geschichte aufbauen kann. Wie schreibt man Geschichten mit maximalem Hebelwirkung?

So sehr man die Geschichten aus

So sehr man die Geschichten aus BioShock und BioShock Infinite mag, sie sind recht lineare Erlebnisse; abgesehen vom Kampf reagieren sie nicht in gleichem Maße reaktiv auf Spieleraktionen. Und ich wollte wirklich ein Spiel entwickeln, das eher am anderen Ende dieses Spektrums liegt. Das Spiel hat immer noch kein Erscheinungsdatum. Hoffentlich erhalten wir nächste Monat während des Summer Game Fest Updates.

Über den Autor: Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung im Gaming-Journalismus leitet Alessio Palumbo seit August 2015 die Gaming-Redaktion bei Wccftech. Er begann bereits in jungen Jahren für italienische Websites wie Everyeye.it, Gamestar.it, Nextgame.it und Multiplayer.it zu arbeiten, bevor er die unabhängige englischsprachige Publikation Worlds Factory als Gründer und Chefredakteur ins Leben rief.

In den letzten zehn Jahren hat er die gesamte Ausgabe der Gaming-Sektion, PR-Beziehungen verwaltet, Rezensionen zugewiesen, tägliche News-Coverage produziert, Gaming-Inhalte nach Bedarf redigiert und Spielrezensionen verfasst. Seine Markenzeichen-Inhalte sind zweifellos die langjährige Serie exklusiver Entwicklerinterviews, die größten Nachrichtenmedien und Gaming-Publikationen zitiert wurden.

Seine Leidenschaft für Technologie macht ihn zudem kompetent in Fragen seinen Lieblingsgenres gehören RPGs, MMORPGs und Action/Adventure-Spiele. Sie Wccftech auf Google, um weitere unserer Nachrichtenberichte in Ihren Feeds zu erhalten.

Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
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Originaltitel
Ken Levine Sides With Blizzard’s Philosophy Over Cutting Edge Tech, Warning Realism Costs More and Dates Faster
Canonical
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