Französischer Drohnenhersteller mit „fliegendem Marshmallow" erhöht die Sicherheit der Luftlogistik
Der Drohnenlogistik-Sektor hat sich weitgehend auf schnellere und schwerere Flugzeuge konzentriert, die große Sendungen über lange Distanzen transportieren können.

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Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Der Drohnenlogistik-Sektor hat sich weitgehend auf schnellere und schwerere Flugzeuge konzentriert, die große Sendungen über lange Distanzen transportieren können.
- Das französische Startup Celeste Ecoflyers setzt hingegen auf den gegenteiligen Ansatz.
- Das Unternehmen vertritt die Auffassung, dass langsamere, leichtere Drohnen hinsichtlich Sicherheit, Effizienz und Praktikabilität für die Zustellung der letzten Meile überlegen sind.
Das Team, dass große, schwere Drohnen ein erhebliches Cybersicherheitsrisiko darstellen, da sie entführt und von böswilligen Hackern zu schädlichen Zwecken missbraucht werden könnten. Kürzlich haben sie Bodentests der Avionik für ihr Festflügelflugzeug dAS10 abgeschlossen, das eine aufblasbare Tragflächenstruktur aufweist.
Wer langsam und stetig ist, gewinnt das Rennen: In einer Branche, die sich oft auf Geschwindigkeit und Skalierung konzentriert, schlägt das Team hin zu bewusster Zurückhaltung vor. Ein langsames, leichtes Modell bietet Angreifern nur geringen strategischen Nutzen und beschränkt das Zerstörungspotenzial selbst im Falle einer Besetzung.
Neben dem Cybersicherheitsvorteil argumentiert das Celeste-Team, dass größere, leichte Drohnen sich besser in die bemannte Luftfahrt integrieren lassen. Ihre Größe macht sie für Piloten sichtbarer und reduziert so das Kollisionsrisiko. Die geringe Masse begrenzt andererseits den möglichen Schaden bei einem Zusammenstoß. Das Unternehmen beschreibt seine Konstruktionen als „fliegende Marshmallows" – auffällig, aber harmlos.
Auch die Infrastrukturanforderungen sprechen für den
Auch die Infrastrukturanforderungen sprechen für den leichten Ansatz. Hochgeschwindigkeits- und schwere Drohnen benötigen große Landeplätze; einige erfordern sogar spezialisierte Einrichtungen, was die Kosten in die Höhe treibt. Leichte Modelle können hingegen von Dächern, kleinen Lagerhallen oder fast jeder ebenen Fläche starten. Einer der deutlichsten Vorteile liegt in der Energieeffizienz.
Laut Celeste kann die Reduzierung der Geschwindigkeit von 200 km/h auf 25 km/h den Energieverbrauch auf einer Strecke von 100 km um den Faktor 64 senken. Dies macht längere Flugzeiten möglich und ermöglicht Nachtfahrten, bei denen die Gesamtflugdauer weniger wichtig ist als Zuverlässigkeit und Kosten. Im Wesentlichen können mehrere langsamere Lieferungen insgesamt effizienter sein als einzelne Hochgeschwindigkeitsflüge.
Celeste vollendet die Avionik-Tests. Celeste arbeitet daran, diese Vorteile in realen Flugtests zu demonstrieren. Das Unternehmen hat kürzlich die erfolgreiche Bodenaktivierung des Avioniksystems des Fahrzeugs dAS10 am Flughafen Le Havre angekündigt. Der dAS10 ist ein 8 Meter langer aufblasbarer Starrflügler.

Celeste behauptet, dass seine pneumatische Textilflügelstruktur
Celeste behauptet, dass seine pneumatische Textilflügelstruktur eine Reichweite von 300 km und eine Batterielaufzeit von ermöglicht. Laut einem Bericht jüngste Testphase Rollversuche, die Validierung der Bodenkontrolle und einen kurzen Sprungflug. Insgesamt ist Celeste mit dem Ergebnis der Tests zufrieden und geht davon aus, dass ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zu operativen Flügen überwunden wurde.
Das Flugzeug dAS10, das im französischen zivilen Luftfahrtregister unter der Kennung F-DCCH eingetragen ist, ist im Rahmen des französischen Regulierungsrahmens für unbemannte Luftfahrtsysteme zertifiziert. Das Flugzeugdesign Wert auf Gleitfähigkeit für sichere Landungen auch bei Motorausfällen und verbindet geringes Gewicht mit betrieblicher Robustheit.
Das Unternehmen betrachtet Langsamkeit nicht als Einschränkung, sondern als strategischen Vorteil, der Risiken reduziert, Kosten senkt und die Umweltauswirkungen verringert. Während Regulierungsbehörden und Betreiber Optionen zur Skalierung der Drohnenlogistik abwägen, könnte die Technologie bieten, der Nachhaltigkeit und Integration über reine Leistungsvorteile stellt.
Ob die breitere Industrie dieses „langsamer ist besser"-Mindset übernimmt, bleibt abzuwarten. In jedem Fall präsentiert das Unternehmen eine überzeugende Vision für eine sicherere Zukunft, in der selbst kompromittierte Lieferdrohnen harmlos können.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- French firm's 'flying marshmallow' drone to boost aerial logistics safety
- Canonical
- https://interestingengineering.com/innovation/marshmallow-wing-design-drone-safety
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/innovation/marshmallow-wing-design-drone-safety
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