Deutschland und Japan testen Wasserstoffzukunft mit BMW- und Toyota-Brennstoffzellenfahrzeugen
BMW und Toyota arbeiten zusammen, um die dritte Generation der Brennstoffzellentechnologie zu entwickeln.

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BMW und Toyota arbeiten zusammen, um die dritte Generation der Brennstoffzellentechnologie zu entwickeln.
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Die BMW-Toyota-Wasserstoff-Partnerschaft: Während BMW und Toyota gemeinsam die dritte Generation der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie entwickeln, haben drei BMW-Mitarbeiter für dieses Projekt nach Japan verlegt. Die Partner streben die Schaffung einer kompakteren und effizienteren Fahrzeugklasse an.
BMW wird sein Modell in einer Anlage in Österreich produzieren, während Toyota sein Modell in Japan fertigen wird. „Die Zusammenarbeit zwischen Toyota und BMW im Bereich Wasserstoff ist bahnbrechend für die weitere Entwicklung dieser Antriebstechologie", so Schnieder laut Berichten.
Laut demselben Bericht plant BMW, sein erstes Serienmodell mit Wasserstoffantrieb 2028 vorzustellen, während Toyota seine bestehenden FCEV-Modelle mit der neuen Technologie aufrüsten wird. „Wir müssen Wasserstoff für die Serienproduktion bereitstellen, damit wir uns nicht nur auf Batterien und fossile Brennstoffe verlassen und breitere Lieferketten aufbauen können", fuhr Schnieder fort und ergänzte, dass Deutschland und Japan seit dem Start einer Energiepartnerschaft im Jahr 2019 an diesem Thema zusammenarbeiten.
Trotz der Dominanz ömmlichen Verbrennungsmotoren erwartet Deutschland einen starken Anstieg der Nachfrage nach grünem Wasserstoff bis 2030. Japan strebt hingegen bis 2040 eine jährliche Wasserstoffkapazität von 12 Millionen Tonnen an. Das Land fördert zudem Ammoniak als Wasserstoffträger für die Stromerzeugung.
Beide Länder stehen jedoch vor erheblichen Herausforderungen bei der Skalierung ünem Wasserstoff – also Wasserstoff, der mit erneuerbarer Elektrizität erzeugt wird. Deutschland muss beispielsweise große Mengen aus dem Ausland importieren, da es die steigende Nachfrage mit seiner eigenen Produktionskapazität nicht decken kann.

Auch die Infrastruktur bleibt weltweit begrenzt, wobei Fortschritte in diesem Bereich erzielt werden. Während Schindlers Besuch in Japan besichtigte der Verkehrsminister das weltweit erste Flüssigwasserstoff-Terminal im Hafen für Brennstoffzellen am Flughafen Kansai in Osaka.
Ein umfassendes Abkommen zur Wasserstoff-Versorgungskette, das im vergangenen September unterzeichnet wurde, verband deutsche und japanische Unternehmen, darunter Kawasaki Heavy Industries, Toyota, Kepco, Daimler Truck sowie Partner aus Hamburg.
Die Weltführer im Bereich WasserstoffObwohl Japan als Weltführer und Pionierland in der Wasserstofftechnologie bekannt ist, führt Deutschland das Feld, wenn es darum geht, Wasserstoff für Nutzfahrzeuge verfügbar zu machen.
In diesem Jahr hat Schnieder 220 Millionen Euro (255 Millionen US-Dollar) für den Aufbau 40 Wasserstofftankstellen und den Einsatz 400 Wasserstoff-Lkw bereitgestellt. Daimler Truck, der in Deutschland tätig ist, betreibt die erste flüssige Wasserstofftankstelle für Lkw in Deutschland.
Das Land strebt an, bis 2030 drei Viertel aller neuen schweren Nutzfahrzeuge emissionsfrei zu machen, wobei Wasserstoff neben batterieelektrischen Optionen eine bedeutende Rolle spielt. Auch die japanische Tochtergesellschaft, Fuso, die nun Teil des Archion-Joint-Ventures mit Toyotas Hino ist, arbeitet daran, flüssige Wasserstoffsysteme einzuführen.
Obwohl Wasserstoff weiterhin eine Nischenlösung darstellt, deuten die Partnerschaft zwischen BMW und Toyota sowie die verstärkten Verbindungen zwischen Regierung und Industrie auf einen entschlossenen Versuch hin, über batterieelektrische Fahrzeuge hinaus zu diversifizieren und die Abhängigkeit zu verringern.
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